Tutorial · Produktion
Vom Set-Pass zum Lohnbüro.
Zwölf Schritte, wie eine Crew ohne Login Zeiten bestätigt, die Produktionsleitung abends weiß, was der Tag gekostet hat, und das Lohnbüro eine fertige Abrechnungsgrundlage bekommt.
Schritt 1 · Stab
Die Stabliste gibt es schon — also importieren.
Excel oder CSV hochladen, conever erkennt Name, Rolle, Gewerk, Kontakt und Zeitraum an der Kopfzeile. Wer aus einer anderen Produktion bekannt ist, wird wiederverwendet; wer schon im Stab steht, wird übersprungen. Hundert Leute in einer Minute, nicht in einem Nachmittag.
Schritt 2 · Set-Pass
Ein Link pro Person. Kein Account, kein Download.
Der Set-Pass geht per Mail oder WhatsApp raus — aus der Zeile heraus, mit fertiger Nachricht. Ein neuer Link entwertet den alten sofort; im System liegt nur die Prüfsumme. Die Crew installiert nichts und merkt sich kein Passwort.
Schritt 3 · Crew
Der Set-Pass ist zugleich der Ausweis.
Beim ersten Öffnen nimmt die Person ein Selfie auf, danach zeigt der Pass Foto, Produktion, laufende Uhr und ein Farbfeld je Zone mit der Tagesnummer. Am Tor reicht ein Blick — oder ein Scan an der Station. Das klappt auch ohne Empfang.
Schritt 4 · Tage
Einmal Call und Drehschluss. Jede Person bekommt die Zeit vererbt.
Die Aufnahmeleitung erfasst die allgemeine Arbeitszeit einmal pro Drehtag und hakt die Anwesenden ab. Daraus entsteht je Person ein Zeitsatz — niemand tippt dreißigmal dieselbe Uhrzeit. Den ganzen Drehplan legt „Mehrere Drehtage" in einem Zug an.
Schritt 5 · Crew
Abends ein Tipp. Stimmt etwas nicht, korrigiert die Person selbst.
Die Zeit steht schon da; bestätigen heißt tippen. Wer früher ging oder später kam, trägt eigene Zeiten ein — die Produktionsleitung sieht den Unterschied als Korrektur, der Drehtag bleibt als Original daneben lesbar.
Schritt 6 · Produktionsleitung
Was hat der Tag gekostet — jetzt, nicht nach der letzten Bestätigung.
Tagessatz plus tarifliche Zuschläge, je Tag und Person. Grün ist fest (bestätigt oder korrigiert), blau ist hochgerechnet aus der Drehtag-Zeit. Dieselbe Rechnung wie im Zeitkonto und im Lohnbüro-Export — und ehrlich bei Lücken: fehlt jemandem der Tagessatz, steht „mindestens" davor.
Schritt 7 · Freigabe
Alles Unauffällige mit einem Klick. Nur Ausreißer einzeln.
Wochentage, Mehrarbeit, Nachtstunden, Ruhezeit — die Regel sagt, was unauffällig heißt, die Vorschau sagt vorher, was durchgeht und warum der Rest liegen bleibt. Arbeitszeit-Grenzen gibt conever nie automatisch frei. Die Regel merkt sich conever für dich und die Produktion.
Schritt 8 · Nachhaken
Wer wartet, steht in einer Liste — WhatsApp oder Mail, ohne Zusatzdienst.
WhatsApp öffnet sich mit fertiger Nachricht an die hinterlegte Nummer, gesendet wird dort. „Alle per Mail erinnern" schickt dieselbe Erinnerung in einem Zug; die Antwort landet bei dir. Freitags kann conever das auch von selbst tun — wenn die Geschäftsführung es einschaltet.
Schritt 9 · Stab
Klick auf die Zeile: Kontingent, Stunden, Zeitkonto, Notizen — die Liste bleibt stehen.
Balken zeigen Einsatztage gegen Kontingent und Stunden gegen Mehrarbeit. Notizen hängen an Person und Datum: Flug, Hotel, Abholung. Häkchen vor mehreren Zeilen machen aus dem Panel die Summe — alle auswählen, und es ist die Produktionssumme.
Schritt 10 · Tarif
Mehrarbeit, Nacht, Sonntag, Feiertag — gerechnet, nicht geschätzt.
Die Regel-Engine folgt dem TV FFS: tägliche und wöchentliche Mehrarbeit, Nachtstunden, Wochenend- und Feiertagszuschläge, Ruhezeit. Jeder Posten trägt Datum, Regel und Fundstelle. Wer pauschal abgegolten arbeitet, bekommt ein eigenes Profil — die Arbeitszeit-Grenzen gelten trotzdem.
Schritt 11 · Lohnbüro
Was am Bildschirm steht, steht in der Datei. Plus Nachweis je Tag und Regel.
Der Lohnbüro-Export ist dieselbe Ableitung wie das Zeitkonto — keine zweite Rechnung, keine Abweichung. Das Blatt „Nachweis" erklärt jeden Posten. Eine Abrechnungsgrundlage, kein Lohnlauf: die Prüfung bleibt beim Lohnbüro.
Schritt 12 · Am Set
Dieselbe Matrix entscheidet am Handy und an der Station.
Zonen, Freigaben, Scan-Stationen für Tor, Catering und Parkplatz, Gäste-Pässe für einen Tag — alles aus einem Stab. Nach Produktionsende sperrt conever Kontaktdaten, Fotos und Pässe; Zeiten und Abrechnung bleiben, weil sie aufbewahrt werden müssen.
Das war der Set-Alltag
Und der Kostenstand? Ist schon fertig.
Stab, Zeiten und Zuschläge sind nur ein Teil. Belege, Personal, Forecast, Cashflow und Ergebnis laufen in conever auf denselben Zahlenstand — für Geschäftsführung, Herstellungsleitung und Controlling.
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